EKG - Elektrokardiogramm für Tiere
„Das Herz ist der Prinz aller Organe und der Ursprung des
Geistes“
Nei Jhing
Von unseren vierbeinigen Freunden neigen insbesondere Hunde zu Herzerkrankungen,
wobei es sich in der Mehrzahl der Fälle um erworbene Erkrankungen handelt.
So ist das Elektrokardiogramm (EKG) heute eine hilfreiche Untersuchungsmethode
bei der Diagnostik von Herzerkrankungen.
Das EKG-Gerät dient zur Aufzeichnung des Herzschlags in Kurvenform. Aus
diesen charakteristischen Kurven lassen sich Störungen der Herzarbeit
ablesen und so auch Erkrankungen feststellen.
Bei folgenden Symptomen ist ein EKG angezeigt:
- Herzrhythmusstörungen
- Blutdruckveränderungen
- Atemstörungen
- Ohnmacht oder Krampfanfall
Das EKG wird auch bei verschiedenen ärztlichen Maßnahmen
eingesetzt, wie z.B.
- zur Verkaufskontrolle von Herzerkrankungen
- zur Überwachung vor, bei und nach Operationen
- bei Vorsorgeuntersuchungen
Erste Anzeichen einer Herzerkrankungen können sich zu Beginn beispielsweise
darstellen als
- Unruhe, auch Nachts,
- gesteigerte Nervosität,
- ständiger Bewegungsdrang
- gesteigerte Empfindlichkeit gegen warmes Wetter
Später kommen bei den Tieren Husten, vermehrte Müdigkeit und die
Weigerung sich zu bewegen hinzu.
© 2005 by Dr. Sabine Beck
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